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Hinterländer Anzeiger 03.11.2015



Großer Andrang: Tafeln fordern Hilfe von Bundesregierung

Flüchtlinge bei der Tafel Mechernich
Ein Flüchtling vor der ... | Foto: dpa

«Wir fordern die Bundesregierung auf, den Tafeln projektbezogen Finanzierungshilfe zu gewährleisten, um Dolmetscher, Flüchtlingsbetreuer, Koordinatoren zur lokalen Vernetzung mit den Kommunen oder Integrationshelfer beschäftigten zu können.»

Die Zahl der Bedürftigen war innerhalb weniger Monate von einer Million um weitere 150 000 Menschen gestiegen. In manchen Städten stünden inzwischen doppelt so viele Menschen für kostenlose Lebensmittel Schlange. «Die Lage ist zur Zeit sehr angespannt. Mehrere Tafeln mussten Aufnahmestopps verhängen, da sie keine weiteren Menschen unterstützen können», sagte der Tafel-Chef.

Angesichts des starken Andrangs von Asylsuchenden forderte er, einen Flüchtlingsbeauftragten zu berufen. «Damit wäre eine Stelle geschaffen, die die Arbeit der Zivilgesellschaft koordiniert und die zugleich als Schnittstelle zur Bundesregierung dient», sagte Brühl.

Eine enge Koordination der unterschiedlichen Akteure in der Flüchtlingshilfe sei «dringend notwendig». Wichtig sei, dass der Beauftragte dann auch engen Kontakt zu Hilfsorganisationen halte, hieß es.

Die Tafeln unterstützen nach eigenen Angaben an mehr als 3000 Standorten in Deutschland Bedürftige mit gespendeten Lebensmitteln. Insgesamt sind dazu rund 60 000 Ehrenamtliche im Einsatz.



Hinterländer Anzeiger, 13.10.2015



Kontakt zu Flüchtlingen bewegt

LAHNTALSCHULE Schülerwollen mit Theaterinszenierung an Menschlichkeit appellieren
Im persönlichen Gespräch lernen die Schüler viel über die Schicksale der Flüchtlinge und was diese vor und auf ihrer Flucht alles erlitten haben.
(Foto: Valentin)

Weil sie das Thema Flüchtlinge in einer Inszenierung aufgreifen wollen, hatten sich die Zwölftklässler nun sechs Männer aus Syrien Pakistan eingeladen, um mit ihnen über ihre persönlichen Geschichten zu sprechen. Warum sie geflüchtet sind, wie die Zustände in ihrer Heimat aussehen oder was sie auf ihrer Flucht erlebt und erlitten haben, waren nur einige der Fragen, die die Schüler an ihre Gäste richteten.

Dabei lernten sie, dass viele der Männer angesehene Berufe hatten oder studierten, dann aber aufgrund ihrer politischen Meinung über die Regierung fliehen mussten, um dem Gefängnis oder Folter zu entgehen. Genau das hat Sami erlebt, der in Pakistan Maschinenbau studierte und einer Gruppe angehörte, die den Menschen dort gegen die Übergriffe der Taliban geholfen habe.

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Viele Männer mussten fliehen, um dem Gefängnis oder sogar Folter zu entgehen

Unter Tränen berichtete er, wie die Taliban eines Tages in seine Stadt kamen und an der Universität viele seiner Freunde erschossen. Auch er selbst wurde gefangen genommen. Die Taliban hängten ihn an den Händen auf und folterten ihn, wodurch seine Schultergelenke zerstört wurden. Seine Schilderung der Ereignisse ließ auch die Schüler nicht kalt. Einige hatten Tränen in den Augen, so sehr fühlten sie mit dem jungen Mann und dem was er erlitten hat. Leicht sei es nicht, die eigene Heimat zu verlassen und die Familie zurückzulassen, erklärten die sechs Flüchtlinge übereinstimmend.

Aber oft gebe es keine andere Wahl, um der politischen Willkür in ihren Ländern zu entkommen. In vielen Fällen nähmen deswegen vor allem junge Männer die Strapazen der Flucht auf sich, die nicht selten mehrere Wochen oder sogar Monate dauert. Zwei Monate lang zu Fuß durch die Wüste, mit Booten über das Meer oder zusammengepfercht mit Dutzenden anderen auf der Ladefläche eines Lkw kämpfen sie sich Kilometer um Kilometer ihrem Ziel eines besseren Lebens entgegen. Das muss gar nicht mal unbedingt Deutschland sein, wie Abdul erklärte.

Auf seiner Flucht hat er auch ein halbes Jahr lang im Libanon gelebt, wo es mittlerweile über zwei Millionen Flüchtlinge gibt, und danach in Algerien. Sein eigentliches Ziel sei aber Schweden, weil dort eine seiner vier Schwestern lebt. Von seiner Ankunft in Deutschland berichtete Abdul, dass er von allen sehr herzlich empfangen wurde. Alle seien sehr nett gewesen und er habe nichts von Rassismus gemerkt, antwortete er auf eine Frage der Schüler. Wie sehr das Leben auf der Flucht trotzdem an ihnen nagt, auch wenn sie in Deutschland in Sicherheit sind und ein Stück Normalität in ihr Leben einkehrt, ließ Hamsa die Lahntalschüler spüren.

Obwohl sie erst seit einigen Monaten in Deutschland sind, sprechen sie schon gut Deutsch

Wiewohl er zu Scherzen aufgelegt war und die Fragen der Schüler auch mit einer Portion Humor beantwortete, fiel es ihm schwer, von seiner Familie zu sprechen, die er in Syrien zurücklassen musste. Es mache ihn traurig, von seinen Lieben getrennt zu sein, erzählte er - und noch nicht einmal sein jüngstes Kind gesehen zu haben, das nach seiner Flucht geboren wurde. Beeindruckt zeigten sich die Schüler aber nicht nur von den Erlebnissen der Flüchtlinge, die sich trotz aller persönlicher Schicksale ihre positive Lebenseinstellung bewahrt haben, sondern auch von deren Initiative, ein neues, besseres Leben zu beginnen.

Obwohl teilweise erst seit einigen Monaten hier, sprechen und verstehen viele von ihnen schon so gut Deutsch, dass man sich mit ihnen unterhalten kann. Zuhause habe er nie Hausaufgaben gemacht oder gelernt, erzählte Abdul. Aber hier in Deutschland habe er innerhalb von sechs Monaten die Sprache gelernt - und das, obwohl die alles andere als leicht sei.

Für die Schüler stellte der Besuch der sechs Flüchtlinge sowohl emotional als auch in Blick auf die geplante Inszenierung eine Bereicherung dar, wie sie anschließend in einem Gespräch zugaben. Es sei eine andere Sache, mit den Flüchtlingen selbst zu reden als nur über sie durch die Medien zu erfahren.

Auf diese Weise würden viel eher Berührungsängste abgebaut, betonten sie. Genau das wollen sie nun auch den Zuschauern ihrer Inszenierung vermitteln. Allerdings betonten sie auch, dass sie nicht einfach die Schicksale der Flüchtlinge nachspielen wollen. Vielmehr sei es ihr Anliegen, ihren Zuschauern die Augen für die Situation der Flüchtlinge zu öffnen und gleichzeitig für mehr Menschlichkeit zu appellieren. Ein Termin für die Aufführung des Stückes steht noch nicht fest.



Hinterländer Anzeiger 19.02.2015

 

Deutsch lernen mit Gemüse

 

EINSATZBEREITSCHAFT Flüchtlinge helfen bei der Biedenkopfer Tafel

 

Biedenkopf
"Wir haben heute vier neue Wörter gelernt", sagt Maher Nassif auf Englisch. Er hilft ehrenamtlich bei der Biedenkopfer Tafel und stellt die neuen Deutschkenntnisse direkt unter Beweis: "Paprika, Gurke, Eisbergsalat, Ruccola."

 

 

Wenn viele Hände zupacken, ist die Arbeit bei der Tafel schnell getan:Heidi Winterling, Maher Nassif, Ali Alali, Gerda Spies undEyad Alsabagh. (Foto: Märte) ...

 

 

Der 29-jährige Syrer ist aus seiner Heimat geflohen und seit etwa zwei Monaten in Deutschland. Drei Monate sei er unterwegs gewesen und habe dabei zwölf Länder durchquert, berichtet er. Hier möchte Nassif, wie fast alle Flüchtlinge, möglichst schnell die deutsche Sprache lernen. Außerdem sucht er, ebenso wie die anderen, eine sinnvolle Beschäftigung.

 

"Wir haben Herrn Kretz gefragt, was wir tun können", erzählt Nassif. Helmut Kretz ist Leiter des Diakonischen Werks Biedenkopf-Gladenbach und zudem der Vorsitzende der Biedenkopfer Tafel. Er bot den jungen Männern die Mitarbeit bei der Tafel an. Gemeinsam mit Einheimischen, die dort ebenfalls ehrenamtlich ihren Dienst tun, sortieren die Flüchtlinge aus Syrien seit einigen Wochen jeden Mittwoch Lebensmittel und packen die Kisten für die Kunden. Dabei lernen sie ganz nebenher ein wenig Deutsch.

 

Helmut Kretz: "Wir erleben hier nicht nur Teilhabe, sondern auch Teilgabe"

 

Mit Blick auf diesen Einsatz macht Kretz deutlich: "Wir erleben hier nicht nur Teilhabe, sondern auch Teilgabe." Das Beispiel zeige, dass sich die Perspektive auf Asylsuchende verändere. "Sie werden nicht länger als reine Hilfsempfänger betrachtet, sondern als Menschen, die ein Potenzial an Erfahrungen und Fähigkeiten mitbringen und diese in die Gesellschaft einbringen möchten."

 

Vor gut zwei Monaten hat Kretz, der überdies Flüchtlingsbeauftragter der Evangelischen Dekanate Biedenkopf und Gladenbach ist, den Arbeitskreis Flüchtlingshilfe in Biedenkopf ins Leben gerufen. In dem Projekt "Voneinander lernen- miteinander leben" können sich Ehrenamtliche als Flüchtlingsbegleiter einbringen. Dabei sei es wichtig, den Flüchtlingen zuzuhören, um zu erfahren was sie konkret benötigen. Nur im gemeinsamen Austausch mit den hier ankommenden Menschen könnten bedarfsorientierte Angebote gestaltet werden.

 

Aufgrund dessen bieten Freiwillige seit Mitte Dezember Deutschunterricht im Diakonischen Werk an. Zudem planen einige der Engagierten, in der Gemeinschaftsunterkunft im Mühlweg eine Spielecke als Begegnungsort für deutsche und Flüchtlingskinder einzurichten.

 

Maher Nassif sortiert inzwischen weiter Obst und Gemüse in die Kisten. Vor der Flucht aus seiner Heimat war der junge Mann im Marketing der Firma Samsung beschäftigt. Der 29-jährige ist beeindruckt von der Organisation bei der Tafel und den vielen Menschen, die sich in Deutschland sozial engagieren. "Wir sehen, wie die Arbeit getan wird, wie jeder seinen Teil erfüllt", sagt er.

 

Auch der Umweltschutz und der Recycling-Gedanke faszinieren ihn in Deutschland. "Ich versuche, die Natur zu schützen", erklärt der Syrer. Deshalb findet er es gut, dass auf Plastikflaschen Pfand erhoben wird und diese nicht einfach weggeworfen werden. Beim Deutschlernen setzt Nassif neben seinem freiwilligen Einsatz bei der Tafel übrigens auch auf seine Handy-App, mit der er die Wörter lesen und hören kann.

 

So überrascht er zum Abschluss noch mit dem neu gelernten und akzentfrei deutsch gesprochenen Satz: "Ich möchte gerne eine Tasse Kaffee!"




Wittgensteier Post 19.02.2015







Stadtmagazin Biedenkopf Januar 2015


 





Hinterländer Anzeiger 22.12.2014





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Wittgensteiner Post 19.10.2013

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Siegener Zeitung 26.08.2013 

 



Hinterländer Anzeiger 10.01.2013
  

    

 
   
                
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 


Hinterländer Anzeiger 1
6.12.2012


"Dirk und ich" für den guten Zweck

Steinhöfels treten in Buchladen auf


Biedenkopf (cyx). Im kleinen Kreis haben sich 30 Kunden sowie Mitarbeiter der Biedenkopfer Buchhandlung "Stephani" und engste Freunde der Brüder Dirk und Andreas Steinhöfel getroffen.

 

                                             
 

Zugunsten der Biedenkopfer "Tafel" las der vielfach preisgekrönte Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel ausgewählte Geschichten, Dirk Steinhöfel verloste unter allen Zuhörern drei Original-Bilderserien aus seinen Buc

hillustrationen.

Als Gewinner durften sich gleichwohl alle fühlen, die an diesem exklusiven Nachmittag in der Buchhandlung waren. Denn die Eintrittskarten konnten nicht gekauft werden, sondern wurden unter den "Stephani"-Kunden verlost.

"Der An

drang  auf diese Karten war riesengroß", erzählte der Inhaber der Buchhandlung, Michael Link. In Biedenkopf habe es sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen, dass "die Steinhöfels" vor Publikum treten, "und da wollten alle dabei sein." Schließlich sind öffentliche Auftritte von Andreas Steinhöfel mittlerweile selten. "Ich lese nur noch bei Buchpremieren oder bei Benefiz-Aktionen", erklärte der Erfolgsautor.

Mit seinem Bruder Dirk gemeinsam ist er erst wenige Male vors Publikum getreten. Die Veranstaltung in Biedenkopf in Kooperation mit der Buchhandlung "Stephani" zugunsten der Biedenkopfer "Tafel" sei in jeder Hinsicht eine Premiere. Umso glücklicher durften sich diejenigen schätzen, die in der intimen Atmosphäre der Buchhandlung die witzigen und warmherzigen, le

bensklugen und liebevollen Geschichten Andreas Steinhöfels hören durften. Schon nach den ersten Zeilen zündete der Funken zwischen dem Autor und seinem Publikum, das sich besonders an dem Lokalkolorit, den Hinweisen auf Orte, Personen und Gegebenheiten aus der Biedenkopfer Kindheit Steinhöfels freute. Gebannt hingen auch die Kleinsten, selbst noch nicht im

Lese-Alter, an den Lippen des aus Biedenkopf stammenden und wieder in Biedenkopf lebenden Schriftstellers.

Nicht weniger Aufmerksamkeit erhielt Dirk Steinhöfel, der erklärte, wie seine Illustrationen entstehen. Drei Bilderserien hatte er für die Besucher der exklusiven Lesung zur Verfügung gestellt. Den ersten Preis, einen Bilderzyklus aus dem Buch "Die Wellenläufer", gewann Wolfgang Plack, zwei weitere Arbeiten aus "Jakob und der große Wagen" gingen an Anja Lotz-Plack und Felizitas Vitzthum.

Die exklusive Begegnung mit den beiden Stei

nhöfel-Brüdern war für die Besucher ebenso gratis wie Kaffee, Gebäck, Wein oder Saft beim "Come together" im Anschluss an Lesung und Verlosung.
Gleichwohl baten Autor, Illustrator und Buchhändler um Spenden zugunsten der "Tafel". Dabei ging "Stephani"-Inhaber Michael Link gleich mit gutem Beispiel voran.

   
 


H
interländer Anzeiger 07.12.2012



 


   
 


Hinterländer Anzeiger 14.07.2012


Endlich ist wieder Donnerstag       


Kristina Augustinov arbeitet begeistert bei der Biedenkopfer Tafel mit

 

                                              
 

"Eigentlich hat mich meine Tochter mitgezogen zum Ehrenamt", sagt sie. "Sie arbeitet seit ihrem 14. Lebensjahr ehrenamtlich im Biedenkopfer Weltladen mit." Kristina Augustinov hat ihren spontanen Entschluss keinen Augenblick bereut. Bei der Tafel hat sie eine wichtige Aufgabe gefunden und arbeitet gerne mit den anderen zusammen. "Wir sind ein Super-Team, ich freue mich immer auf die anderen", sagt sie.

Schockiert war sie zunächst, wie viel gutes Essen weggeworfen würde, wenn es die Tafel nicht gäbe. "Ich wusste zwar, dass viel vernichtet wird, aber dass es so viel ist, hat mich doch überrascht", erzählt sie.
"Aber wir tragen ja alle selbst zu dieser Verschwendung bei, nehmen Ware nicht mehr, wenn sie nur eine kleine Macke hat oder das Verfallsdatum bald abläuft." Das bestätigt der Vorsitzende der Tafel, Helmut Kretz. Er hat sich selbst schon dabei erwischt, hinten im Regal nach noch frischerer Milch zu suchen. "Dabei ist das Mindesthaltbarkeitsdatum nur eine fatale Erfindung der Lebensmittelindustrie."

Er findet es auch ethisch nicht vertretbar, so viele Lebensmittel wegzuwerfen, betont er. Und
stellt klar, dass die Menschen, die sich bei der Tafel günstige Lebensmittel holen, keineswegs Bittsteller sind. "Wir ve

rteilen keine Almosen, die Kunden bezahlen für die Lebensmittel", stellt er klar. Und bedauert, dass nicht mehr Menschen zur Tafel kommen. "Wir erreichen vielleicht 10 bis 15 Prozent der Menschen, die einen Anspruch auf die günstigen Lebensmittel hätten", sagt er. Das habe sicher viel mit Hemmungen zu tun, etwas anzunehmen, denkt er. Die Tafel tue alles, um die Würde der Menschen zu wahren, betont er.

"Es ist erschütternd, wie viel Essen vernichtet werden soll"

Kristina Augustinov packt die Kisten mit den Lebensmitteln zusammen, die dann an die Kunden ausgegeben werden. "Das ist schon anspruchsvoll, denn alle sollen das gleiche bekommen und es soll nichts übrig bleiben", erklärt sie. Es macht ihr auch großen Spaß, beispielsweise für Familien mit Kindern extra noch etwas Süßes mit einzupacken. Manchmal hilft sie auch bei der Ausgabe und freut sich besonders darüber, dass viele Menschen dankbar und froh über die erhaltenen Lebensmittel sind.

Auch als Beifahrerin ist sie
unterwegs, das macht ihr besonderen Spaß. Und der Fahrer des Kühlbusses, der die Lebensmittel bei den Geschäften abholt, fragt auch gleich, ob sie heute wieder mitkommt. Sie springt in den Bus, um an den Rampen zu entscheiden, was mitgenommen wird und was nicht. "Da muss ich manchmal ganz schön flitzen", lacht die ehrenamtliche Helferin.

Kristina Augustinov hofft wie alle Mitstreiter auf weitere Helfer und Helferinnen, denn das Konzept der Tafel sieht vor, dass jeder nur einmal in zwei Wochen an der Reihe ist. "Es soll ja auch Spaß machen und wir wollen die Helfer nicht verbrennen", erklärt Helmut Bonacker, der die Helfereinsätze organisiert. Er ist allerdings viel öfter da, wie viele andere auch: Es macht eben auch viel Spaß bei der Tafel.



   
 

         

   
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